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Legasthenie & LRS-Therapie
in Pirmasens

Wenn Lesen und Schreiben trotz fleißigen Übens nicht klappen wollen, ist das für Kinder und Eltern eine große Belastung. In meiner Praxis in Pirmasens fördere ich Kinder und Jugendliche mit Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche gezielt, geduldig und ohne Druck.

Was ist Legasthenie bzw. LRS?

Von einer Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung) spricht man, wenn ein Kind trotz normaler Intelligenz und ausreichender Beschulung dauerhaft große Schwierigkeiten beim Lesen und/oder Rechtschreiben hat. Der Begriff Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) wird oft allgemeiner für weniger ausgeprägte oder vorübergehende Schwierigkeiten verwendet. Wichtig: Beides hat nichts mit Faulheit oder mangelnder Begabung zu tun. Betroffene Kinder brauchen keine zusätzlichen Übungsblätter, sondern eine Förderung, die genau an ihrem Lernstand ansetzt.

So läuft die LRS-Therapie bei mir ab

Am Anfang stehen ein ausführliches Gespräch mit Ihnen als Eltern und ein lerntherapeutisches Screening. Damit ermittle ich, welche Grundlagen schon sicher sitzen und wo genau die Schwierigkeiten liegen – etwa bei der Laut-Buchstaben-Zuordnung, beim Erfassen von Silben oder bei Rechtschreibregeln. Auf dieser Basis erstelle ich einen individuellen Förderplan. In der wöchentlichen Einzelstunde arbeiten wir silbenbasiert, mehrkanalig und mit viel Bewegung und Spiel. Dabei orientiere ich mich an wissenschaftlich fundierten Methoden, wie sie die S3-Leitlinie zur Behandlung von Lese- und Rechtschreibstörungen empfiehlt.

Arbeiten an der Nullfehlergrenze

Viele Kinder mit LRS haben schon unzählige rote Striche unter ihren Texten gesehen. Deshalb beginnen wir genau dort, wo Ihr Kind noch sicher ist, und steigern die Anforderungen in kleinen, gut machbaren Schritten. So erlebt Ihr Kind in jeder Stunde Erfolge – und gewinnt Schritt für Schritt Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zurück.

Schule, Nachteilsausgleich und Elternarbeit

Eine Lerntherapie wirkt am besten, wenn Elternhaus und Schule an einem Strang ziehen. Ich bespreche regelmäßig mit Ihnen, wie Sie Ihr Kind zu Hause entlasten können, und gebe Tipps für den Austausch mit der Schule. Schulen in Rheinland-Pfalz können Kindern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben zusätzliche Förderung und einen Nachteilsausgleich gewähren – sprechen Sie dazu am besten die Klassenleitung an.

Häufige Fragen zur LRS-Therapie

Ab welchem Alter ist eine LRS-Therapie sinnvoll?

Erste Hinweise zeigen sich oft schon in der 1. oder 2. Klasse. Je früher eine gezielte Förderung beginnt, desto weniger Frust baut sich auf. Aber auch ältere Kinder und Jugendliche profitieren noch deutlich – ich begleite Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse.

Brauche ich eine ärztliche Diagnose für die LRS-Therapie?

Nein. Für die Lerntherapie in meiner Praxis reicht das lerntherapeutische Screening. Eine ärztliche oder psychotherapeutische Stellungnahme ist erst nötig, wenn Sie eine Kostenübernahme durch das Jugendamt beantragen möchten – mehr dazu unter Kosten & Jugendamt.

Wie lange dauert eine Legasthenie-Therapie?

Das hängt vom Ausgangspunkt und vom Förderbedarf ab. Eine nachhaltige Förderung braucht meist mehrere Monate, oft auch länger. Den Fortschritt besprechen wir regelmäßig gemeinsam.

Findet die LRS-Förderung auch online statt?

Ja. Neben Terminen in meiner Praxis in Pirmasens biete ich die Lerntherapie auch online an – mit interaktivem Material am Bildschirm.